1998 – Eröffnung
Mit einer Ausstellung zu den Designprinzipien des Bauhauses öffnete das Museum seine Türen. Über 3.000 Besucher kamen in der ersten Woche.
Wie aus einer Vision ein Ort des Lernens und Staunens wurde
Im Jahr 1998 öffnete fable-oak erstmals seine Türen. Die Idee entstand aus der Überzeugung, dass deutsches Industriedesign einen würdigen Ort der Präsentation und Reflexion verdient. Was als kleine Sammlung in einem ehemaligen Fabrikgebäude begann, entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Museen für Industriedesign in Europa.
Die Gründer, ein Zusammenschluss aus Designhistorikern, Sammlern und Industriellen, erkannten früh die Notwendigkeit, das materielle Erbe der deutschen Designgeschichte zu bewahren. Viele Objekte drohten in Vergessenheit zu geraten oder wurden als veraltet entsorgt.
Über die Jahre hinweg wuchs die Sammlung auf mehr als 2.500 Objekte an. Von der legendären Wagenfeld-Leuchte über frühe Braun-Radios bis hin zu Porsche-Designstudien dokumentieren unsere Exponate die gesamte Bandbreite deutschen Schaffens.
Besondere Aufmerksamkeit widmen wir der Dokumentation von Entwurfsprozessen. Skizzen, Modelle und Prototypen erzählen die Geschichte hinter dem fertigen Produkt und machen deutlich, wie viel Arbeit und Überlegung in jedem Designobjekt steckt.
Wichtige Ereignisse, die uns geprägt haben
Mit einer Ausstellung zu den Designprinzipien des Bauhauses öffnete das Museum seine Türen. Über 3.000 Besucher kamen in der ersten Woche.
Der neue Westflügel ermöglichte die Präsentation größerer Objekte und schuf Raum für wechselnde Sonderausstellungen.
Start des digitalen Archivprojekts, das heute über 15.000 Dokumente und Fotografien umfasst und Forschenden weltweit zugänglich ist.
Erhalt des Europäischen Museumspreises für innovative Vermittlungskonzepte und inklusive Besucherprogramme.
Menschen, die unsere Vision teilen
„Design ist nicht nur Form, sondern auch Ausdruck gesellschaftlicher Werte. Das zu vermitteln ist unsere Aufgabe."
„Jedes Objekt erzählt eine Geschichte. Meine Arbeit ist es, diese Geschichten sichtbar zu machen."
„Vermittlung bedeutet Dialog. Wir hören unseren Besuchern zu und lernen von ihren Perspektiven."